Gemeinsam unterwegs – auf Pfaden voller Geschichte, Natur und Begegnung. Lernen, genießen, entdecken.
Erleben Sie unter dem Motto „Grenzenlos miteinander unterwegs“ inspirierende Bildungsurlaube voller Abenteuer und Gemeinschaftsgefühl.
Bei jeweils fünf spannenden Exkursionen erkunden wir traumhafte Flecken des Eichsfeldes, legen dabei auch Strecken von 6 bis 8 Kilometern zu Fuß zurück. Die Verpflegung tagsüber erfolgt gemütlich aus dem Rucksack, wobei wir hin und wieder die Möglichkeit haben, in einladenden Gaststätten einzukehren. Abends, nach einer köstlichen Abendmahlzeit, können Sie in geselliger Runde entspannen, interessanten Vorträgen lauschen oder die Annehmlichkeiten der Sauna und Kegelbahn genießen.
Begleiten Sie uns auf dieser unvergesslichen Reise und lassen Sie den Alltag hinter sich.
Das Eichsfeld hat mit seiner über 1100 Jahre alten Vergangenheit viel zu erzählen und erlebte unterschiedliche Prägungen.
Mit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 897 gehörte das Eichsfeld zum Kurfürstentum Mainz, im 19. Jhd. hatte Preußen die Herrschaft und die jüngere Vergangenheit war durch die deutsche Teilung bestimmt.
Zu den ältesten historischen Zeugnissen zählen die Burgen und Schlösser, die Jung und Alt gleichermaßen beeindrucken. Darüber hinaus bergen zahlreiche Museen und Heimatstuben manch eindrucksvolle Sammlung zur Alltagsgeschichte der Region. Auch der katholische Glaube prägt das Eichsfeld. Von der Konfession geht bis heute eine tiefe kulturelle Prägung aus, der sich keiner, der das Eichsfeld besucht, entziehen kann.
Die Eichsfelder leben ihre Bräuche und Rituale und gehen seit jeher in ihnen auf, davon zeugen viele Wallfahrts- und Pilgerstätten. Mit dem Feldgiecker und dem Schmandkuchen ist das Eichsfeld in der Mitte Deutschlands aber auch kulinarisch eine Reise wert.
Der Kurs ist in mehreren Bundesländern als Bildungsurlaub anerkannt (siehe unten).
Es war eine der am besten bewachten Grenzen der Welt, mit Sicherheitszaun, Selbstschussanlagen, Minenfeldern, Sperrgräben und Spurensicherungsstreifen. Mindestens 684 Menschen verloren bei Fluchtaktionen aus der DDR zwischen 1961 und 1989 ihr Leben an der deutsch-deutschen Grenze. Gleichzeitig verwandelte sich die historische Nahtstelle zwischen Ost und West in 40 Jahren deutscher Teilung in ein ökologisches Juwel.